#Nachgeschminkt, getting Beautiful, thinking loud
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Beauty is now – persönliche Make Up Evolution

 

Schönheit kommt von Innen

Da sind wir uns sicher alle einig. Zusätzlich denke ich aber auch Schönheit braucht Zeit. Zeit um sich zu Entwickeln und auch um zelebriert zu werden.

So gesehen ploppt seit Jahren „Beauty is Now!“ über meinem Badezimmerspiegel auf, wenn ich beginne mich zu schminken. Das ist meine Zeit für mich! Seit Jahren taste ich mich an meinen  Signature-Look heran und genieße immer wieder aufs Neue meine Beautyzeit -zu meiner großen Freude auch morgen früh, und übermorgen… und über-übermorgen…

Es war einmal…

Zum Thema Beauty is now möchte ich euch gerne meine persönlichen „Stationen“ meiner Make Up Entwicklung vorstellen – denn ich habe mich mit meinem Make Up immer wohl gefühlt. Beauty war für mich anfangs einfach nur Mascara, dann kam die Entdeckung der diversen Lippenstiftfarben und so weiter – Beauty war immer genau dann und genau das, was zu mir und zu der Zeit passte.

Vielleicht kommt euch dieses stückchenweise Vorstellung bekannt vor oder sie ist für euch eine Hilfe bei der Entwicklung eures eigenen Make Up Stils.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir für diesen Beitrag und für meinen Blog eure Stimme beim Beauty Blogger Award geben würdet. Einfach hier diesem Link folgen!

Step by Step

Tatsächlich habe ich mit Make Up / Schminken recht früh angefangen! Damals aber immer unter dem Motto „Weniger ist Mehr!“

In meiner täglichen Prozedere gab es dann aber immer wieder „Stillstände“, da habe ich sehr lange dann immer die gleichen Produkte und Farben benutzt. Erst mit der Zeit habe ich andere Techniken kennengelernt, habe mich Schritt für Schritt an andere Farben herangetraut. Persönlich denke ich, genau diese Zeit habe ich auch gebraucht… um jetzt voll und ganz mit mir und meinem Make Up zufrieden zu sein und mich schön zu finden.

So ein „Full-Face“-Make Up entstand bei mir also über die Jahre hinweg – so war im Alter von 14 Jahren Contouring a) ein Fremdwort und b) für mich absolut undenkbar / unpassend.

Organische Entwicklung auf den Augen

Wie schon beschrieben, ich begann meine Make Up Karriere recht früh und auch sehr klassisch. Der berühmt berüchtigte schwarze Kajal begleitete auch mich heimlich in die Schule. Auf die ersten scheinheilig entrüsteten Aufrufe der Mitschüler: „Du bist ja GESCHMINKT“ hüstelte ich teilweise ein peinlich berührtes „Nein, gar nicht“ oder auch stolz „Ja toll, oder?!?“ Schnell merkte ich aber, dass nur Kajal irgendwie blöd aussieht – die erste Wimperntusche musste her!

Bereits von Anfang an hantierte ich mit der Wimpernzange, das tat schon meine Mutter und der Unterschied war offensichtlich gravierend!!! Die Wimpernzange war mein „Holy Gral“ im Alter von 15-20 Jahren – die kannte damals kaum jemand! Und sie ist auch heute noch täglich in Benutzung.

Im zarten Alter von 17 Jahren schlich sich langsam der Lidschatten in mein Leben. Ich besaß 3 verschiedene Farben. Ein Duo der Marke Margret Astor (heute nur noch Astor), das ich mir selbst zusammen gestellt hatte – ein heller Cremeton, der auf dem beweglichen Lid landete und ein neutraler Braunton den ich damals schon (ach wie professionell) mit einem in den USA gekauften Lidschattenpinsel aufgetragen habe…damals 1997 bei den anderen Mädels in meinem Alter total unüblich. Außerdem entdeckte ich einen grauschimmernden Lidschatten, auch von Astor, der mich wirklich lange noch durch mein Leben begleitete.

All dies zusammen war wohl mein Look bis ich ca. 25 Jahre alt war. Damit fühlte ich mich wohl, damit fühlte ich mich schön! Das war damals mein „Beauty is now“ und auch auf alten Fotos schaue ich mich immer noch gerne an.

My Lips but Better

Bis auf wenige Gelegenheiten trug ich keinen Lippenstift. Hin und wieder fand ich eine Farbe, die mir gefiel. Heute würde man die Farben klar als Nude-Töne bezeichnen. Vielleicht hatte ich auf der einen Seite nicht den Mut für mehr Farbe auf den Lippen… auf der anderen Seite: Es passte einfach nicht in mein Leben.

Bis zum 25 Lebensjahr besaß ich vielleicht 4 Lippenstifte. Alle ganz klar „My Lips but Better“… doch die Farben haben meine Lippen in meinen Augen ausreichend betont. Bis zum Alter von 30 befand sich auf meinen Lippen meist ein solcher Lippenstift, der war mein i-Tüpfelchen auf meinem Augen Make Up und mein „Beauty is now“ dieser Zeit.

Color to the world

Nicht nur auf den Lippen, sondern auch auf den Augen experimentiere ich nun seit ca 2 Jahren deutlich mehr. Durch die vielen Teilnahmen an der Blogparade #Nachgeschminkt zum Ausprobieren angeregt, landen immer mal wieder andere Farben auf den Augen. Braun- und Beigetöne sind nach wie vor mein Favoriten, aber ich liebe Gold und Rose, Rot oder Silber, Grau und inzwischen auch Grün auf den Augen! Inzwischen weiß ich sehr gut was mir steht und mit 38 Jahren macht es mir Spaß hier von Tag zu Tag zu variieren.

Mit einer meiner ersten großen AHA-Momente des Bloggerlebens war das Entdecken der Lidschatten Base und des Blendepinsels! JETZT machen Lidschatten noch mehr Spaß!

Next Step

Rote Lippen hatten ihren Reiz, ich fand die Farbe bei anderen Frauen toll und bewunderte oft mit welcher Natürlichkeit eine an sich so unnatürliche Lippenfarbe getragen wurde. Wahrscheinlich hatte ich einfach noch nicht „meinen perfekten roten Lippenstift“ noch nicht gefunden. Erst mit dem Bloggen lernte ich die verschiedenen Untertöne und Finishes kennen und habe so eine kleine Auswahl roter Lippenstifte gefunden, mit denen ich mich wohl fühle.

Tatsächlich mag ich kräftige Farben auf den Lippen inzwischen sehr gerne. Ja, sie sind ein Hingucker, ja sie sind nach wie vor auch bei mir und in meinem Alltag eher was Besonderes (die Mamas unter euch werden vielleicht verstehen 😊), aber wenn ich mein „Beauty is now“ für das Alter um die 37 beschreiben müsste, dann ja – es sind die vielen wunderschönen Lippenstiftfarben!

Shape it up

Seit Jahren geistert der Begriff Contouring durch die Make Up Welt – Jahrelang ließ er mich total kalt. Noch nicht mal ein Rouge oder Blush landete auf meinen Wangen. Von der Natur mit geplatzten Äderchen in Wangenbereich gesegnet (tatsächlich genau auf dem Wangenknochen wie eben ein dort platziertes Blush) erschien mir das lange als total unsinnig. Nun kamen mit dem Baby auch ein paar Extrapfunde und auf einmal sehe ich Sinn im Contouring. Da mir ein reines Konturieren immer zu hart vorkommt, verwende ich daher als logischen Rückschluss auf einmal auch ein Blush und an besonderen Tagen auch einen Highlighter.

Mit 38 Jahren bin ich also bei einem klassischen Full-Face Make Up angekommen…

Beauty is now… and now…and now…and…

Und jeden Tag! Durch jeden Schritt meiner Make Up Evolution hat mir Kosmetik geholfen mich schöner, stärker, wacher, begehrenswerter und selbstbewusster zu fühlen.

Wenn ich nun eine Beauty-Message an alle Frauen in der Welt da draußen hätte, dann wäre es wohl diese, sich Zeit zu geben. Beauty is now… und sieht für ein 14jähriges Mädchen anders aus als bei einer 40 jährigen Frau – mit allen Phasen dazwischen.

Nobody is perfect

Das Beste kommt zum Schluss? Na klar – denn auch wenn ich euch hier einen schönen Beitrag zur perfekten Make Up Entwicklung geschrieben habe – Ausrutscher hatte ich auch so Einige! Als Teenie war es ein weißer deckender Lidschatten! Zu Gothzeiten war es ein schwarzer Lidschatten als Kontur (damals schon Trendsetter 😉) und mit 30 versuchte ich schon mal einen roten Lippenstift, bei dem mit die entgegenkommenden Fußgänger ins Gesicht stierten. Und ganz bestimmt hatte ich auch immer mal wieder ein viel zu dunkles Make Up… 😊

Blogger Award „Beauty is now“

Dieser Beitrag ist für als Teilnahme für den QVC Beautyblogger „Beauty is now“ und auch als für die aktuelle Folge der Blogparade #Nachgeschminkt entstanden und mal so ein ganz anderer Beitrag als sonst bisher bei mir auf dem Blog erschienene Beiträge…

Ich hoffe, euch gefällt diese kleine Zeitreise durch mein Make Up Leben, ich würde mich freuen über eure Make Up Evolution in den Kommentaren zu lesen und natürlich über euer Voting für mich beim Blogger Award.

Viele liebe Grüße,

5 Kommentare

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  2. Sartrellit sagt

    Hallo Liz,

    ein schöner Beitrag, ich finde solche „Evolutionsgeschichten“ immer total spannend! Und dann denke ich immer daran, wie es bei mir war 😀 Da ich recht früh mit typischer Teenagerakne zu kämpfen hatte und meine Mutter gut nachvollziehen konnte, dass ich mich damit unwohl fühle (und generell auch einfach liberal in solchen Angelegenheiten war), hab ich ebenfalls recht früh begonnen, mich zu schminken. Mit Augenmerk auf Teint natürlich. Wenn ich heute Fotos von damals sehe, ohje… Diese viel zu dunklen Foundations, weil es damals in Drogerien absolut keine Auswahl für blasse Menschen gab. Da hat sich mittlerweile zum Glück echt was getan!

    Ich drück dir die Daumen für den Wettbewerb!

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