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Wet’n’Wild Photofocus Foundation & Puder – Review

Der Hype

Die Wet’n’Wild Photofocus Serie wurde in den USA Bloggerkreisen ziemlich gehypt. Oft steht sie als Dupe für etliche High Ende Foundation wie YSL oder Este Lauda, aber das gilt für viele WnW Produkte. Ich möchte euch hier eine kleine Review zu der Foundation und auch zum passenden Pressed Powder geben.

In diesem Beitrag zeige ich selbst gekaufte Produkt, keine PRSamples – Ihr lest immer meine ehrliche eigene Meinung.
Ich kennzeichne diesen Beitrag als Werbung – einfach nur weil ich es rechtlich muss! #ehrlicheMeinungistUnbezahlbar

Wet’n’Wild für Jäger und Sammler

Wie bereits in meiner ersten großen WnW Review (hier ist der Link zur Review von Lidschatten, Lippenstiften, weiterer Foundation & Puder)  erwähnt: Die Marke Wet’n’Wild ist in Deutschland nicht einfach zu bekommen. Also eigentlich – denn zu Zeiten des Internets kann man sich natürlich alles einfach nach Hause schicken lassen. Ansonsten schaut doch mal auf der WnW Homepage vorbei, dort gibt es einen Store Locator. Ich habe das Glück eine sehr gepflegte WnW Theke bei einem nahen Edeka zu haben.

Die Wet’n’Wild Photofocus Serie für alle Fälle

Die eigene Haut perfektionieren und mit allen Lichtverhältnissen immer toll aussehen! Immer „Camera Ready!“ sagt der Hersteller über die Wet’n’Wild Photofocus Produkte. Getestet wurde „Unter 7 verschiedenen Lichtverhältnissen“, also direkte Sonne, FotoBlitz und so weiter. Lichtanpassende Pigmente sollen immer das perfekte Ergebnis zeigen – eigentlich ein Traum! Vor allem abends oder auf Partys sollen die gruseligen „Flashback“ Fotos, auf denen die Foundation oder der Puder das Gesicht geisterhaft strahlen lassen, nun der Vergangenheit angehören!

Ein Tragebild der Wet’n’Wild Photofocus Foundation findet ihr übrigens hier in meinem WnW OneBrandLook!

Die Farbauswahl bei der Wet’n’Wild Photofocus Foundation

Hier reden wir von Amerikanischen Verhältnissen – während viele deutsche Firmen einen riesen Bahai um eine große Farbauswahl machen, werden von WnW vollkommen selbstverständlich 20 verschiedene Farben angeboten! Daumen hoch!

Super finde ich auch hier die Unterteilung in kühle, warme und neutrale Untertöne für die Foundation.  Leider ist die Bezeichnung oder Kennzeichnung dafür etwas „versteckt“. Oder einfach so offensichtlich angebracht, das ich erst mal einen Fehlkauf hatte :-P.

Die Untertöne werden bei der Wet’n’Wild Photofocus Foundation vorne auf der Flasche wiedergegeben. Dort finden sich neben des Farbnamens wie „soft ivory“ oder „soft beige“ auch noch Farbbezeichnungen wie fair/ light / medium / dark /deep und dann eben noch weiter die Untertöne cool, warm und neutral.

Die Verpackung der Wet’n’Wild Photofocus Foundation

Eigentlich erfreulich, aber einfach nicht mein Favorit: Die Foundation kommt im Glasflakon. Sehr schick und stylisch, aber mir ist die Unfallgefahr bei „Abstürzen“ immer zu groß. Ich habe lieber so wenig wie möglich Zerbrechliches im Bad.

Die Foundation wird mit einem Spartel entnommen, sicherlich auch nicht jedermanns Sache. Hier lässt sich sehr einfach und günstig Abhilfe schaffen: Geht zur Drogerie eures Vertrauens und schaut mal bei den Proben. Dort findet ihr „treaclemoon “ LotionProben mit einem perfekt passenden Pumpspender für Foundationflaschen.  😉

Konsistenz und Auftrag der Wet’n’Wild Photofocus Foundation

Sofort ist mir aufgefallen, dass die Wet’n’Wild Photofocus Foundation extrem dünnflüssig ist. Schon alleine aus diesem Grund trage ich sie am Liebsten zuerst mit den Fingern auf. Ja, Asche auf mein Haupt. Mit meinen gewaschenen, aber ureigenen Fingern. Jedenfalls zuerst mal zur groben Verteilung bis die Foundation anfängt sich mit der Haut zu verbinden und dann arbeite ich sie mit dem Schwämmchen weiter ein. Da die Foundation sehr flüssig ist, würde ich immer erst mal mit weniger Produkt anfangen und dann bei Bedarf nachlegen – schichtweiser Auftrag ist kein Problem.

Viele YouTuber arbeiten mit einem Pinsel, was bei mir zu einem heillosen Geschmiere führte. Vielleicht liegt das an der Silikonbasis der Wet’n’Wild Photofocus Foundation.

Finish und Halfbarkeit

Ich bin immer wieder total verblüfft, wenn eine derart dünnflüssige Konsistenz ein derart deckendes Ergebnis abliefert. Die Deckkraft der Wet’n’Wild Photofocus Foundation liegt definitiv zwischen Mittel und FullCover. Sicher lässt sich das mit unterschiedlichen Auftragungsarten variieren – einfach mal ein bisschen spielen.

Die Foundation muss sich sich nach dem Auftragen und Einarbeiten „setzen“. Wenn ich es beschreiben müsste, dann fühlt es sich so an, als ob sie ein bisschen braucht um überflüssige Flüssigkeit „wegdunsten“ zu lassen. Anfangs wirkt sie leicht klebrig, aber ich sette meine Foundation nach dem Auftragen immer mit etwas Puder und dann verschwindet das Gefühl sofort und es bleibt ein angenehmes Hautgefühl.

Die Haltbarkeit ist bei mir immer schwer zu beurteilen. Ich habe an der T-Zone immer seeehr ölige Stellen und spätestens nach 3-4 Stunden fängt jede Foundation an sich zu verabschieden.

Die WnW Foundation setzt sich leider sehr unvorteilhaft auf die fettige Haut und wirkt dann nur noch unschön. Hier hilft aber die regelmäßige Benutzung eines Blotting Papers. Eine Puderschicht geht auch noch, mehr als einmal Pudern wirkt leider auch nicht mehr.

Speaking of Pressed Poweder

Passend zur Wet’n’Wild Photofocus Foundation bietet WnW auch einen passenden Pressed Powder an, den ich euch kurz vorstellen möchte.

Allerdings gibt es hier deutlich weniger Farben und ich fand es auch problematisch die passende Farbe zu kaufen. Im Nachhinein hätte mir das Farbschema mit den „Namen“, welches ich euch oben gezeigt habe sehr geholfen. Denn auf den Wet’n’Wild Photofocus Puderverpackungen sucht man Hinweise wie Fair, Light, Dark oder Cool, Neutral usw umsonst. Sehr schade und unbedingt verbesserungswürdig!

Der Wet’n’Wild Photofocus Puder kommt in einer einfachen runden Verpackung ohne Spiegel und ohne Applikator daher. Allerdings ist die Verpackung so gestaltet, dass ein Schwämmchen zum Auftragen ohne Probleme noch in die Packung passt. Man kann also nach eigenem Gusto aufrüsten. Die Verpackung schließt gut und ist Handtaschentauglich.

Das Puder ist in die Verpackung gegossen, es gibt also kein Metallpfännchen. Depotten würde auf keinen Fall gehen – nur als Warnung! Das Produkt bildet eine kleine Kuppel und erinnert mich persönlich vom Aussehen sehr an das Mac Mineral Puder. Wem geht es ähnlich?

Für den Auftrag muss man beim Aufnehmen des Wet’n’Wild Photofocus Pressed Powder schon ein bisschen „arbeiten“. Es ist fest gepresst und sehr kompakt. Ich wusschele mit meinem Pinsel immer ziemlich feste rundherum und habe dann immer eine perfekte Menge am Pinsel. Zuviel hatte ich tatsächlich noch nie!

Auch wenn das Finish erstmal matt aussieht, es wird nicht supermatt! Ich würde wohl eher die Bezeichnug „Natürlich“ verwenden, was auch am ehestens zu den lichtanpassenden Pigmenten passt.

Meine Erfahrungen mit Wet’n’Wild Photofocus Serie

Ich mag das Wet’n’Wild Photofocus Pressed Powder super gerne und würde das auch sofort wieder nachkaufen! Persönlich finde ich es etwas zu fest, wobei mich das beim Verwenden nicht gestört hat. Ich mochte das Finish des Puders sehr gerne und nein – fiese „Flashbacks“ bei Selfies hatte ich damit definitiv nicht! Lediglich die Farbbezeichnung hätten ausführlicher sein können.

Bei Wet’n’Wild Photofocus Foundation habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge. Die Farbauswahl ist super! Ich mag auch das Finish und das Aussehen der Foundation auf meiner Haut. Lediglich der sehr flüssige Auftrag stört mich persönlich. Nunja, das und das unschöne Absetzen an meinen sehr öligen Stellen führen dazu das ich, obwohl ich die Foundation mag immer seltener zur Wet’n’Wild Photofocus Foundation greife.

Wie immer interessiert mich eure Erfahrung mit den vorgestellten Produkten! Bitte schreibt mit in den Kommentaren ob ihr WnW schon mal ausprobieren konnten oder auch welche Produkte von Wet’n’Wild euch noch besonders interessieren!

Viele liebe Grüße,

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