living abroad
Schreibe einen Kommentar

House Hunting in UK – Klappe, die 2te

Frühes Aufstehen

Nachdem der Wecker wirklich früh geklingelt hatte, ging es los! Ab an den Flughafen! Abflug nach Heathrow.

Wir waren bereits eingecheckt, es blieb uns genug Zeit für den obligatorischen „ReiseKaffee“. Mein Mann weiß bereits, das sich meine Laune dann erheblich bessert. Diesmal hat es nicht viel geholfen… wir waren einfach nur müde.

In UK angekommen haben wir unseren Mietwagen geholt und sind direkt nach Aylesburry gefahren. Dort sind wir in der Innenstadt mitten in einen kleinen Jahrmarkt geraten. Eigentlich sollte es ein Weihnachtsmarkt sein, es turnten ein paar Feen und auch der Weihnachtsmann herum, aber es fühlte sich eher an wie ein Jahrmarkt mit vielen Kindern in kleinen Fahrgeschäften.

Wieder holten wir uns einen Kaffee und haben uns durch das Fenster den Trubel beobachtet und haben uns gefragt…

„Ist das ein Örtchen, an dem wir uns wohl fühlen könnten?“

wpid-img_20141201_120340.jpgIrgendwie fühlten wir uns trotzdem wir beide sehr gut Englisch sprechen so fremd. So anders. Es war als ob man uns sofort als „nicht dazugehörig“ bemerken würde.

Wir haben noch einen kleinen Spaziergang gemacht, und haben eine schöne alte Kirche gefunden.

Es wurde Zeit und wir haben den Termin beim Markler gehabt. Der hat mit uns im Schlepptau das erste Haus angefahren.

Haus hinter Türchen Nummer 1

Für UK-Verhältnisse war es sehr großzügig geschnitten, für unsere Verhältnisse war es… noja. Die Küche war riesig, aber auf der Schattenseite. Das Wohnzimmer war eigentlich ein in zweigeteilter Raum, wobei der Sitzbereich immer durchlaufen werden musste um eine kleine Arbeitsecke zu erreichen. Ob man da in Ruhe arbeiten könnte, wäre dann fraglich. Unten eine kleine Gästetoilette.

Oben ein Bad, relativ groß… 2 Schlafzimmer, wovon wir eines als Büro für meinen Mann nutzen würden und ein „Gästezimmer“ das eigentlich nur aus einer begehbaren Bettnische bestand. Leider als sonst nichts weiter zu benutzen.

Von Außen war das Haus nicht hübsch, aber es lag direkt an der Bebauungsgrenze. Hinter dem riesigen Garten liegt die Kuhwiese! Ruhe! Aussicht! Nur Kühe, sonst nix! Toll!!!

Leider war die Nachbarschaft „tot“, dort gab es nichts… im Örtchen weiter würde es einen Tante Emma Laden geben. Sonst… nix!

Haus hinter Türchen Nummer 2

Das nächste Haus lag in einer belebteren Wohngegend. War noch heißt – in dem Ort gab es eine Tankstelle, an der man auch Kleinigkeiten kaufen konnte, falls mal was ausgeht! Kein Supermarkt. Der ist weiter weg!

Das Haus hatte eine rote Tür, ein Grund, weshalb ich mich sofort in es verliebt habe.

Die Küche war schön, neu und groß, sogar eine kleine Frühstücksecke hätte hineingepasst. Einen Cloarkroom für Waschmaschine und Trockner eingebaut in eine kleine „Küchenzeile“ sehr praktisch!

Ein Esszimmer, durch Glasschwingtüren abgetrennt vom Wohnzimmer. Das hatte an der einzigen langen Rückwand … eine Heizung… denn gegenüber der Wand war das Erckerfenster…  und die kurze Seite war kurz… zu kurz für ein Sofa. Und dann hätte man ja auch den TV nicht stellen können… oder umgedreht… wäre immer gegen das Sofa gelaufen… hmmm…

Oben gab es 4 fast gleich große Zimmer, am Master Bedroom noch ein kleines Duschbad. Innenliegend, ohne Fenster. Kein Stauraum, nur Duschen, Händewaschen, Toi…

Eigentlich perfekt… eigentlich…

Bis uns auffiel, das es im kleinen Duschbad keine Steckdose gab. Hmm… Rasieren? Zahnbürsten-Akku laden? Haare fönen? Fehlanzeige…

Ich checkte dann man schnell das andere Bad – auch dort, keine Steckdose im Raum! Wer macht sowas!?!?

Wir haben dem Marker versprochen uns morgen Vormittag zu melden und sind dann wieder Richtung Flughafen gefahren.

Die Rückfahrt war echt angespannt

Abgesehen davon, das es die falsche Straßenseite war – wir waren beide sowoh enttäuscht, als auch gefrustet. Wir hatten beide auf ein eindeutiges JA-DAS WIRD ES Gefühl gehofft. Beide Häuser hatten sowohl Pro’s als auch Contras…

Wir suchten ja nichts perfektes, es sollte ja nur für die nächsten Jahre werden

wpid-20141130_123155.jpgAber es kam einfach kein klares Entscheidungsgefühl auf. Am Ende hätte mein Mann eher den großen Garten bevorzugt und ich eher die belebtere Wohngegend. Ich dürfte das letzte Wort haben… ich entschied dann einfach: Dann der große Garten, dort ständen die Chancen, das wie einen kleinen Hund haben dürfen deutlich besser!

 

Related posts:

Kategorie: living abroad

von

Bloggen über Lifestyle, Beauty und Autos. Alltagstauglich für das tägliche Leben, weniger Tussi, mehr aus dem „real“ Life.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge