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Apfelkuchen sehr fein – Oma Style

Apfelkuchen – meine Oma hat ihn so gebacken

…die Oma meines Mannes hat ihn so gebacken. Meine Mutter macht ihren Apfelkuchen so und auch bei mir ist das Rezept in Gebrauch.

222985_209918729042158_4759349_nIch habe ein handgeschriebenes Rezept von meiner Oma väterlicherseits, von meiner Oma mütterlicherseits habe ich meinen letzten Geburtstag ein altes „Dr. Oetker Schulkochbuch“ bekommen. In altdeutschem Druck, Formulierung formvollendet „Man nehme“.

Dieses Rezept ist sicher nichts Neues, es gibt unendlich viele Varianten. Natürlich auch auf der Homepage von „Dr.Oetker„, hier ist lediglich meine Version. Für mich hat es sich bewährt, genug Teig herzustellen um einen Blechkuchen zu backen.

 

wpid-20141030_003032.jpgWir hatten diesen Kuchen sogar auf unserem Kuchenbuffet unserer Hochzeit. Dieser Kuchen ist für mich Auslöser meiner Backleidenschaft, erinnert mich immer an meine Oma, meine Mutter und bedeutet für mich „Familie“.

 

 

 

 

Verschiedene Formen

Für alle meine Blechkuchen nutze ich einen Backrahmen. Es hat sich einfach bewährt, der Rand ist so nicht wirklich ein „Rand“, also trocken und vielleicht ohne Obst. Niemand mag sonst die Randstücke essen.

Falls ich nur einen runden Kuchen in der Springform machen möchte, mache ich einfach immer nur den Hälfte des Teigs.

Jetzt aber hier die Zutaten:

  • 250 gr Butter oder Margerine
  • 250 gr Zucker
  • 1 Pack Vanillezucker (oder Vanilleextrakt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pack geriebene Zitronenschale
  • 6 Eier
  • 400 gr Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 2-4 EL Milch
  • genügend Apfel (ich liiiiebe Rubinette)

Alternativ kann man zusätzlich mal Rum oder gehobelte Mandeln zum Teig geben.

Backofen auf 180° C vorheizen

Zubereitung:

Butter, Zucker, Vanillezucker und die Eier schaumig rühren. Es sollten keine Zuckerkristalle mehr zu sehen oder am Mixer zu spüren sein.

Salz und Zitronenschale hinzufügen und alles gut durch mixen.

Jetzt ein Ei nach dem anderen hineinrühren, jedes Ei ca. 1 Minute mixen.

Das Mehl mit Backpulver mischen und die Hälfte in den Teig geben….und immer weiter Rühren, Rühren, Rühren.

Jetzt 2 EL Milch zum Teig geben, nicht mehr… und Rühren, Rühren…

Dann den Rest des Mehls hinzufügen, und genau… immer wieder…und weiter… Rühren.

IMG_2607Bei Bedarf nun noch mal 1-2 EL Milch hinzugeben. Am Ende sollte der Teig „schwer reißend“ sein, wie meine Mom immer so schön sagt.

Die Äpfel schälen und entkernen. In Viertel schneiden und die äußere Fläche mit langen Schnitten einritzen, einfach viele lange Schnitte parallel setzen.

IMG_2612Den Teig in den Backrahmen (oder die Springform) geben, die Apfelspalten oben drauf legen (für die Luxusvariante kann man nun die Äpfel mit Butter bestreichen, aber das braucht es eigentlich wirklich nicht). Legt die Äpfel ruhig eng aneinender, leicht eindrücken. Und reichlich, die Äpfel sind das Beste am Kuchen, sonst würde er ja nicht Apfelkuchen heißen, gelle 🙂

Den Kuchen für 40-50 Minuten backen.

Alternativ auch als Apfelrosen-Muffins

20150109_154736APFELROSEN? – was soll denn das sein? Im Internet hatte ich diverse Links zu wunderschönen Muffins gefunden, die aber alle mit Blätterteig gemacht wurden. Das ist mir zu fettig und die schmecken meist auch nur an dem Tag, an dem man sie Bäckt. Daher habe ich meine Apfelrosen-Muffins mit dem Teig hier aus dem Rezept gemacht… schau mal hier ist der Beitrag.

Ihr seid gefragt

Kennt ihr den Kuchen? Habt ihr noch Vorschläge für weitere Varianten? Welche Äpfel sind euch am Liebsten?

Ich freu mich auf eure Kommentare!

MiniMeLiz

 

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